Die Natur hat einen positiven Einfluss auf den Menschen. Eine Auszeit inmitten von Grün beruhigt und entspannt viel schneller als an jedem anderen Ort. Der Aufenthalt in der Natur stärkt das Immunsystem und sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung des Gehirns. Außerdem ist es die beste Erholung für den Geist und die Augen, die jeden Tag eine Vielzahl an Informationen aufnehmen.
Träumen Sie von einem schönen und ruhigen Ort, an dem Sie sich jeden Tag entspannen können? Sehen Sie sich an, wie Sie einen Erholungsbereich in Ihrem Garten gestalten können, damit Sie ihn zu Ihrer privaten Oase der Ruhe im Freien machen können.
Wo fängt man bei der Planung eines Gartens mit Entspannungszone an? Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, wie Sie sich Ihre eigene Entspannungszone im Garten vorstellen. Eine Oase der Ruhe muss nicht unbedingt zum architektonischen Stil Ihres Gebäudes passen. Wenn Sie ein Haus im klassischen Stil haben, können Sie sich durchaus eine Terrasse im Boho- oder modernen Stil leisten, und wenn Sie in einem modernen Gebäude wohnen, können Sie sich genauso gut für ein rustikales Design entscheiden. Solche Kombinationen liegen im Trend.
Hier sind die drei beliebtesten Stile in der Gartenarchitektur:
1) Boho – Muster, die von verschiedenen Kulturen inspiriert sind (z. B. folkloristische oder skandinavische), Elemente aus natürlichen Materialien,
2) Rustikal – zarte Blumen, Möbel aus natürlichen Materialien (Korbgeflecht oder Holz), alte Accessoires (z. B. Töpfe oder Gartengeräte),
3) Modern – rohe Materialien (Aluminium, Beton, Glas, Keramik, Holz), einfache minimalistische Formen, gedeckte Farben, LED-Lichteffekte.
Sie überlegen, wo der richtige Ort für Ihren Entspannungsbereich sein könnte? Überlegen Sie sich genau, welche Funktion er erfüllen soll – soll es ein Ort sein, an dem Sie grillen, eine schöne Zeit mit Ihren Lieben verbringen oder sich bei einer Tasse Kaffee entspannen können?
Sie haben die Wahl zwischen einem Entspannungsbereich im Garten, auf der Terrasse, auf dem Balkon oder einem freistehenden Pavillon. Eine gute Idee ist auch ein Wintergarten oder eine Orangerie, die das ganze Jahr über genutzt werden kann. Wählen Sie die passenden Geräte aus, die Ihren Entspannungsbereich attraktiver machen – zum Beispiel einen Gartenofen, einen Grill oder eine Feuerstelle.
Planen Sie außerdem stimmungsvolle Wege, die zu den einzelnen Bereichen Ihres Gartens führen. Der Belag sollte entsprechend befestigt sein (bequem und sicher) – aus Stein, Betonplatten, Ziegeln, Klinker, Kies, Holz oder anderen Materialien.

Eine Gartenlaube oder ein Dach schützen nicht nur wirksam vor Sonne und Regen, sondern auch vor neugierigen Blicken von Passanten oder Nachbarn. Was sind die bekanntesten Möglichkeiten, um Privatsphäre im eigenen Garten zu gewinnen? Sehen Sie sich an, wofür sich die meisten Menschen entscheiden:
Umzäunung des gesamten Grundstücks – mit einer Hecke, einer Mauer, einem massiven Zaun mit breiten Feldern,
Bäumen oder üppigen Pflanzenkompositionen, die eine natürliche, aber auch wirksame Barriere bilden,
punktuelle Abschirmung gegenüber dem Nachbarn – größere Bäume oder Sträucher, die die Fenster des Nachbarn verdecken,
aufstellbare Pavillons, Gartenschirme, Markisen (je nach Wetterlage auf- und abbaubar),
Paravents/Trennwände – sie sorgen für Ihre Privatsphäre, schützen aber auch vor Wind und Sonneneinstrahlung.
Zunächst einmal sollten in der Entspannungszone Objekte zum Ausruhen vorhanden sein – bequeme Gartenmöbel, Liegestühle, Sofas, Tische, Hängematten oder Schaukeln in einem einheitlichen Stil und in bestimmten Farben.
Die Atmosphäre wird durch Accessoires geschaffen, daher lohnt es sich, diese gut zu überlegen. Das können beispielsweise Rollos oder luftige Vorhänge und Gardinen sein. Ideal sind auch entspannende Akzente (weiche Kissen und Decken) – das sind unverzichtbare Accessoires. Sorgen Sie auch für eine stimmungsvolle Beleuchtung in Form von Laternen oder Lampions und Kerzen. Im Entspannungsbereich lohnt es sich, Kletterpflanzen zu pflanzen, die an heißen Tagen den gewünschten Schatten spenden – Efeu, Weinreben oder andere Kletterpflanzen.
Viele Menschen (in der Regel Familien mit Kindern) entscheiden sich für zwei separate Entspannungsbereiche. Wie sieht dann der zweite Teil des Entspannungsbereichs aus? Es ist ein Ort für aktive Erholung und Spiel. In einem solchen Garten sollte auch Platz für einen Spielplatz sein, der eine zusätzliche kleine Gartenarchitektur schafft. Es lohnt sich, einen separaten Platz für ein Trampolin, einen Sandkasten oder einen Fußball-/Volleyball-/Basketballplatz vorzusehen.

Bei der Gestaltung eines Gartens sollte man nicht nur an einen Bereich zum Entspannen denken. Es ist auch eine gute Idee, Bereiche für andere Zwecke einzuplanen. Dank gut durchdachter Bereiche wird der Garten funktionaler und komfortabler. Außerdem lässt er sich leichter in Ordnung halten, da jedes Gerät seinen Platz findet.
Der repräsentative Bereich vor dem Haus – Blumen, Pflanzen, gut geplante und beleuchtete Wege, der sogenannte Vorgarten – die Visitenkarte des Hauses, die Gäste willkommen heißt. Hier lohnt es sich, die dekorativsten Pflanzen, Skulpturen, Springbrunnen und auffälligen Pflanzkübel zu platzieren, um einen Wow-Effekt zu erzielen.
Der Erholungsbereich – Whirlpool, Swimmingpool, Sauna.
Wirtschaftsräume im Garten – zum Beispiel ein Holzhäuschen, in dem Gartengeräte oder Fahrräder untergebracht werden können.
Wie Sie sehen, lohnt es sich, für eine angemessene Gestaltung des Gartens zu sorgen – Komfort und Funktionalität stehen dabei an erster Stelle. Beginnen Sie schon jetzt mit der Planung Ihres Rückzugsortes im Freien.